Dr. med. Oskar Oehling

Facharzt für Innere Medizin & Lymphologie

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In unserer neuen ambulanten OP-Praxis in Klosterlechfeld bieten wir unseren Patienten mit Lipödem Stadium I - III die Möglichkeit der therapeutischen Liposuktion.


Was ist ein Lipödem?

Ein Lipödem bezeichnet eine pathologische Vermehrung des Fettgewebes der Unterhaut an den Beinen, in einigen Fällen auch an den Armen. Dabei handelt es sich nicht um herkömmliche Speicherfettzellen, sondern um pathologische Riesenfettzellen. Diese Zellen sind gegen Diäten und sportliche Aktivität resistent. Selbst Fasten führt zu keiner Verminderung. Es kommt zu einem Missverhältnis zwischen Hüft- und Taillenumfang, während die Beine bis zur Hüfte bei fortschreitender Erkrankung an Umfang zunehmen bleibt der Oberkörper relativ schlank. In den Anfangsstadien bestehen keine körperlichen Beschwerden, mit fortschreitender Erkrankung kommt es jedoch häufig zu Druckschmerzen, Schwellungen und blauen Flecken bei leichten Prällungen. Diese Fettverteilungsstörung ist als Erkrankung einzustufen und tritt fast ausschließlich bei Frauen auf. Früh mit einer Liposuktion behandelt, kann ein Lipödem in seiner Beschwerdesymptomatik sozusagen „geheilt“ werden. Unbehandelt kann in späteren Stadien ein Lymphödem hinzukommen, man nennt diese Erkrankung ein Lipolymphödem.

Beim einem Lipödem können Schwellungen

  • vom Beckenkamm bis zu den Sprunggelenken reichen

und auch nur

  • Ober- oder Unterschenkel
  • Ober- oder Unterarme betreffen.

Man unterscheidet drei Schweregrade der Erkrankung:

  • Stadium 1: die Hautoberfläche ist noch relativ glatt („Orangenhaut“), verdickte Fettschicht, feinknotige Fettstruktur
  • Stadium 2: die Hautoberfläche ist uneben (Dellenbildung, „Matratzenphänomen“), grobknotige Fettstruktur
  • Stadium 3: große, deformierende Haut- und Fettlappen/-geschwülste, das Gewebe ist derb und hart tastbar

Bei unbehandelten Patienten nimmt das Problem über Jahre langsam, aber kontinuierlich zu. Im schlimmsten Fall kann das Lipödem in eine Elefantiasis münden. Eine Behandlung der Ursache ist dann nicht mehr möglich.